Profil
Ich bewege mich seit fast zwanzig Jahren in komplexen, internationalen Organisationskontexten. Als Wirtschaftsingenieurin, Projektmanagerin (PMP), Coach und Speakerin verbinde ich analytische Präzision mit psychologischem Verständnis.
Mein Blick richtet sich auf das Zusammenspiel von Struktur, Sprache und Entscheidung. Mich interessiert, wie Menschen denken, kommunizieren und handeln, wenn sich Rahmenbedingungen verändern und Sicherheit nicht mehr gegeben ist.
Perspektive
Ich arbeite an der Schnittstelle von Technik, Führung und Psychologie. Diese Kombination prägt meine Haltung bis heute. Komplexität sehe ich nicht als Problem, das vereinfacht werden muss, sondern als Realität, die verstanden und strukturiert werden will.
Besonders aufmerksam beobachte ich die Wirkung von Sprache, Tonfall und Interaktion. Sie entscheiden darüber, ob Orientierung entsteht, Vertrauen wächst oder Unsicherheit verstärkt wird.
Kontext und Engagement
Neben meiner eigenen Arbeit engagiere ich mich als Vice President Marketing im PMI Germany Chapter, Teil des Project Management Institute (PMI), und bin Mitglied der German Speakers Association (GSA).
Haltung
Meine Arbeit basiert auf einer klaren Überzeugung: Komplexe Situationen lassen sich nicht durch einfache Antworten lösen.
Klarheit ist kein Zustand
Ich glaube nicht an schnelle Rezepte oder daran, dass mehr Information automatisch bessere Entscheidungen erzeugt. Klarheit entsteht nicht durch Vollständigkeit, sondern durch Einordnung. Durch das Sichtbarmachen von Zusammenhängen, Spannungen und Prioritäten.
Orientierung entsteht im Denken
Orientierung ist ein Prozess. Ein gemeinsames Denken, kein fertiges Ergebnis. Sie entsteht dort, wo Dinge benannt werden dürfen, auch wenn sie unbequem sind. Wo Verantwortung nicht delegiert, sondern übernommen wird.
Werte, Persönlichkeit und Verhalten
Für mich entsteht Wirksamkeit dort, wo Persönlichkeit, Werte und Verhalten im Einklang sind. Wenn das, was gesagt wird, zu dem passt, was getan wird. Und zu dem, wofür Verantwortung übernommen wird.
Dissonanz entsteht dort, wo Werte formuliert, aber im Alltag nicht gelebt werden. Wo Haltung kommuniziert wird, ohne sich im Verhalten zu zeigen. Genau diese Brüche erzeugen Reibung, Unsicherheit und Vertrauensverlust.
Deshalb verstehe ich Haltung nicht als abstrakten Anspruch, sondern als etwas sehr Konkretes. Sie zeigt sich in Sprache, in Entscheidungen und im Umgang mit Spannungen. Nicht in perfekten Antworten, sondern in stimmigem Handeln unter Unsicherheit.